Geschichte informativ, spannend und aktiv erleben …

Museumsbesuch – alles andere als langweilig!

Ein besonderes Erlebnis – gerade auch für Familien!


Stand 12.05.2020/Aktualisiert am 28.05.2020


Wochenlang hat das Coronavirus auch das kulturelle Leben lahmgelegt. Nach sinkenden Infektionszahlen und den damit verbundenen Lockerungen des öffentlichen Lebens gibt die Regierung nun grünes Licht für die Museen in unserem Land. Seit 11. Mai dürfen Sie auch in Rheinland-Pfalz unter Berücksichtigung der allgemeinen Hygiene- und Abstandsregelungen wieder öffnen. WW-Events nimmt dieses positive Signal zum Anlass, Museen in der Westerwaldregion vorzustellen. Denn ein Museumsbesuch bietet gerade jetzt  – zur Coronazeit –  eine gelungene Abwechslung vom doch immer noch sehr eingeschränkten Alltag – besonders für junge Familien … 

Erinneren sich ältere Menschen an ihre Kindheit bzw. Schulzeit zurück, so war damals mit der Ankündigung des Museumsbesuchs meist Langeweile vorprogrammiert. Dies hat sich über die Jahre hinweg ganz und gar geändert. Heute sind Museen fantastische Kultureinrichtungen, die nicht nur großen Wert haben, sondern auch hochinteressant und sogar spannend sein können. 
Dies beweisen u.a. das Keramikmuseum Westerwald in Höhr-Grenzhausen, das Landschaftsmuseum Westerwald in Hachenburg, die Römerwelt in Rheinbrohl, das Westerwald-Museum in Steinebach, das Skulpturen- und Miniaturen-Museum in Ransbach-Baumbach, der Stöffel-Park in Enspel sowie auch das Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein | Landesmuseum Koblenz.
Neben den in dieser Ausgabe vorgestellten Museen plant die WW-Events-Online-Redaktion in den kommenden Wochen unter www.ww-events-online.de weitere Museen in der Region vorzustellen. Ein Blick auf die WW-Events-Homepage wird sich lohnen!
 

Keramikmuseum Westerwald


Das Keramikmuseum Westerwald ist das größte Keramikmuseum Europas und hat mit seiner besonderen Verbindung von Kunst, Handwerk und Regionalgeschichte eine einzigartige Position in der Museumslandschaft. Es ist ein Treffpunkt, ein Ort, wo Kunst und Handwerk, Technik und Pädagogik, Historie und Zukunft zusammenkommen und sich miteinander verbinden. Der Besucher begibt sich auf eine Zeitreise, die vor mehr als 30 Millionen Jahren anfing und bis heute nichts von ihrem Zauber eingebüßt hat. 
Auf mehr als 2.500qm Ausstellungsfläche finden Besucher Informationen zu Keramik von deren Anfängen bis in die Gegenwart. Tonabbau, Modellöfen und informative Schaukästen zu Herstellungs-Techniken und Dekor sowie Videos bieten einen guten Einstieg in das Material und den Hintergrund keramischen Schaffens. Der Bereich historischer Keramik zeigt mit Schwerpunkt Salzbrand Westerwälder Steinzeug von den Anfängen über Jugendstil bis in die Neuzeit. Sonderausstellungen und Wettbewerbe informieren über das ganze Spektrum kreativen Schaffens der Keramiker und Keramikerinnen. Verkaufsausstellungen bieten Sammlern wie Privatleuten die Möglichkeit, Unikate zu erwerben.

Kontakt:
Keramikmuseum Westerwald
Lindenstraße 13, 56203 Höhr-Grenzhausen
Telefon: 02624-946010
www.keramikmuseum.de
Öffnungszeiten: Di.-So. 10:00 - 17:00 Uhr
Führungen und Gruppenbesuche
sind im Moment leider nicht möglich.                                  
Fotos: © Keramikmuseum
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Landschaftsmuseum Westerwald

Historie erleben: Das Landschaftsmuseum in Hachenburg stellt als das zentrale kulturgeschichtliche Leitmuseum der gesamten Region das Wohnen, Leben und Wirken der Bevölkerung des Westerwalds in früherer Zeit dar. Bei Mitmachangeboten, Museumsführungen, Festen und Kindergeburtstagen oder einfach beim individuellen Rundgang „auf eigene Faust“ kann das rund ein Hektar große Museumsgelände mit seinen acht historischen Gebäuden entdeckt und erschlossen werden. 
Dauerausstellungsbereiche zu den Themen Alltagsleben und Bräuche, Kindheit und Alter, Gegenwart und Vergangenheit, Arbeit und Freizeit garantieren vielfältige Einblicke in die verschiedenen Aspekte der regionalen Kulturgeschichte. 
Jährliche Sonderausstellungen zu speziellen Bereichen kommen ergänzend hinzu. Im Kräutergarten können der Heilpflanze und dem Insekt des Jahres begegnet werden und im Museumsladen lassen sich regionale Produkte kennenlernen. 
Das Museums-Team freut sich ganzjährig auf Ihren Besuch.

Kontakt:
Landschaftsmuseum Westerwald
Leipziger Straße 1, 57627 Hachenburg
Telefon: 02662-7456
www.landschaftsmuseum-westerwald.de
Öffnungszeiten: 
Dienstag - Sonntag 10:00 - 17:00 Uhr
Fotos: © Landschaftsmuseum Westerwald
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Erlebnismuseum 

RömerWelt in Rheinbrohl

Geschichte mal ganz anders! In der RömerWelt am Beginn des UNESCO Welterbe Limes steht der ehemalige römische Grenzwall Limes und das Leben der römischen Soldaten im Vordergrund. Der Alltag an der Grenze, der Wachdienst und die Freizeitbeschäftigung, aber auch der Austausch und Handel mit den Nachbarn im sogenannten freien Germanien. In diesen Themenbereichen der Dauerausstellung finden Besucher anschauliche Informationen, die auch an Aktivstationen entdeckt werden können. Welche Waren wurden getauscht, wie sah das Leben in einer Mannschaftsstube aus, wie viel wiegt ein Kettenhemd und was trugen die Frauen? Entdecken Sie es selbst! 
Ein Handwerkshaus mit Schmiede und Steinmetzwerkstatt am Kräutergarten, rekonstruierte römische Backöfen, eine Pfahlramme und ein Lastenkran sind nur einige der Stationen im Außenbereich des Museums. Der Spielplatz und der Picknickbereich sorgen für Entspannung, wohingegen zusätzlich buchbare museumspädagogische Angebote weitere interessante Erlebnisse bieten.

Kontakt:
RömerWelt am caput limitis
Arienheller 1, 56598 Rheinbrohl 
Telefon: 02635-921866
www.roemer-welt.de
Öffnungszeiten: Di.-Fr. 10:00 - 17:00 Uhr
Sa., So. und Feiertage 10:00 - 18:00 Uhr
Fotos: © RömerWelt
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Skulpturen- und 
Miniaturen-Museum

Weltweit einzigartig! Auf rund 4.600 Quadratmetern Ausstellungsfläche darf eine malerische Fülle an Bildwerken aus der Zeit von 400 vor Christus bis in die Gegenwart bewundert werden.
In der Skulpturenabteilung befinden sich ausschließlich naturalistische und idealistische Abbilder des Menschen aus Marmor, Alabaster, Bronze und Keramik wie beispielsweise Porzellan oder Terrakotta. Im Museum erwarten den Besucher sowohl Unikate als auch seriell hergestellte Kunstwerke.
Ein besonderes Highlight – sowohl für große und kleine Besucher – ist die Miniaturen-Ausstellung. Mit 25 einzigartigen Dioramen und etwa 65.000 Figuren auf einer Gesamtfläche von 1.030 Quadratmetern ist sie eine der größten europäischen Miniaturen-Ausstellungen. Sie wurde innerhalb der letzten 20 Jahre von namhaften Künstlern des Modellbaus erschaffen. Die Miniaturen im Maßstab 1:24 wurden individuell und nach geschichtlichen Vorgaben geformt, bemalt und zusammengestellt. Der Besucher findet Szenen aus dem damaligen Alltag und politisch umwälzende Ereignisse vor. 

Kontakt:
Gemeinnütziges 
Skulpturen- und Miniaturen-Museum
www.skulpturen-miniaturenmuseum.de
ACHTUNG: Der Besuch für einzelne Personen und Gruppen ist bis auf Weiteres nur möglich nach vorheriger Terminabsprache unter: 
02623-9255514 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Fotos: © Skulpturen- und Miniaturen-Museum
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Westerwald-Museum für Motorrad und Technik

100 Jahre Zeitgeschichte Motorrad und Technik! Nicht nur Motorräder, auch viele andere Gegenstände, die sich mit den Themen Mobilität und dem Leben im Westerwald beschäftigen, sind im Westerwald-Museum zu bestaunen. Lassen Sie sich in den Bann der Oldtimer in der Motorrad-Ausstellung ziehen: Motorräder mit und ohne Beiwagen, Fahrräder oder Roller – gut gepflegt und voll funktionstüchtig! In der Werkstatt-Ecke findet man neben Maschinen und Werkzeug viele alte Ersatz- und Austauschteile – alte Pläne, Skizzen und Schilder vervollständigen das Bild. Erlebe die Atmosphäre eines Polizeireviers auf dem Lande der 50er- und 60er-Jahre. In der Polizeiabteilung sind von Uniformen über Büroeinrichtungen bis hin zu Kellen und Abzeichen viele weitere interessante Ausstellungsstücke zu bewundern. Die Zündapp-Abteilung und die Miele-Ecke sind eine Fundgrube für Leute, die sich schon immer gewundert haben, was diese deutsche Traditionsfirma so alles hergestellt hat.Übrigens: Neben der Präsentation hat man sich auch die Reparatur und die Restauration von alten Motorrädern sowie den Verkauf von Oldtimern und Ersatzteilen zur Aufgabe gemacht.  

Kontakt:
Westerwald-Museum für Motorrad und Technik
Hauptstraße 21, 57520 Steinebach/Sieg
www.westerwaldmuseum.de
Täglich geöffnet von 9:00 bis 18:00 Uhr 
Fotos: © Westerwald-Museum
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Stöffel-Park 


Ein Besuch im Tertiär-, Industrie- und Erlebnispark Stöffel, ein Bestandteil des „Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus“, lohnt sich für Groß und Klein. Hier in Enspel, im oberen Westerwald, erwartet die Besucher eine Kulisse wie in einer verlassenen Goldgräberstadt. Neben den imposanten Gebäuden des Basalt abbauenden Betriebs der Firma Adrian aus dem 20. Jahrhundert sind auf dem 140 Hektar großen Gelände noch viel ältere Schätze zu finden: Fossilien aus dem Tertiär. Hier ist die berühmte Stöffel-Maus gefunden worden – und viele Tausende interessante Funde mehr. Viele Fossilien können seit April 2016 im Tertiär-Museum, dem TERTIÄRUM, bewundert werden. 
Der Stöffel lädt ein, den Weg des Basalts zu gehen: vom Abbau über den Vorbrecher, an Lorengleisen, Bagger, Lok und Förderbändern entlang. Auch die Historische Werkstatt, die Kipperbuden und das Schalthaus erzählen von alten Zeiten.
Der Stöffel-Park ist ein Abenteuer – und zwar für alle: Er ist nämlich auf Barrierefreiheit geprüft und für gut befunden worden. 
Der Stöffel-Park ist geöffnet vom 1. März bis 31. Oktober geöffnet. Mehr zum Stöffel-Park gibt‘s auch unter nachfolgenden Link: Es gibt immer gute Gründe für den Stoffel-Park!

Kontakt: 
Stöffel-Park 
Stöffelstraße, 57647 Enspel 
Telefon: 02661-9809800 
www.stoeffelpark.de 
Öffnungszeiten:
Di., Mi, Do. 10:00 - 17:00 Uhr Fr.,
Sa., So. und Feiertage 10:00 - 18:00 Uhr 
Café Kohleschuppen in der Saison
sonn- und feiertags 13:00 bis 18:00 Uhr geöffnet 
Fotos: © Stöffel-Park
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Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein | Landesmuseum Koblenz


Hoch oben über dem Deutschen Eck – wo die Mosel in den Rhein fließt – thront die Festung Ehrenbreitstein. Ein Ort mit Geschichte, der schon seit Jahrtausenden die Menschen fasziniert. Ein Bergsporn, der Schutz bot mit einem fantastischen Blick – in die Eifel, in den Hunsrück, bis ins Neuwieder Becken. Majestätisch mit meterdicken Mauern, mit Gräben und Tunneln, mit Brücken und Toren, gehört die heutige Anlage, die vor rund 200 Jahren von den Preußen erbaut wurde, zu den größten erhaltenen Festungen Europas. Der gewaltige Baukomplex, der das Landesmuseum Koblenz mit vier Ausstellungshäusern beherbergt, ist ein einzigartiges Kulturensemble, das viel zu erzählen hat. Erleben Sie Geschichten und Geschichte, Kultur und Genuss hautnah in historischer Höhenlage.
Laufende Sonderausstellungen:
Das Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein und das Landesmuseum Koblenz konnten am 15. Mai 2020 wieder für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Mit der Wiedereröffnung sind erstmals auch die zwei großen Sonderausstellungen „Ravensburger Spielewelten – Gemeinsam Faszinierendes erleben.“ (bis 6. Januar 2021) und „Max Jacoby – Leben und Werk eines jüdischen Fotografen aus Koblenz“ (bis 6. September 2020) zu sehen. Weiterhin geöffnet ist die Ausstellung „vorZEITEN – Archäologische Schätze an Rhein und Mosel“ sowie das Haus des Genusses, das Haus der Archäologie und – mit wenigen Ausnahmen – die Stationen der Festungsgeschichte.

Kontakt: 
Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein
Greiffenklaustraße, 56077 Koblenz
Telefon: 0261-6675-4000
www.tor-zum-welterbe.de
Öffnungszeiten: täglich 10:00 - 18:00 Uhr
Begleitprogramme, Angebote für Gruppen
und Veranstaltungen können aufgrund
der aktuellen Lage momentan leider
nicht stattfinden.
Die Fahrzeiten der Seilbahn entnehmen
Sie bitte der Website www.seilbahn-koblenz.de
Fotos: © Ulrich Pfeuffer
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Weitere Museen in der Region 
in Kürze an dieser Stelle!

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