Krimis am laufenden Meter …

Micha Krämer:
schreibsüchtiger Tausendsassa!

„Das Unrecht des Stärkeren“ – Der neue Krimi erscheint im September! 


Stand: 07.07.2020 

Der Kausener Autor hat zwei Dutzend Bücher geschrieben, steht bei Lesungen mit der Gitarre auf der Bühne und bringt als ambitionierter „Autoschrauber“ Oldtimer auf Vordermann – wie den blauen Käfer seiner fiktiven Kommissarin Nina Moretti. „Das Unrecht des Stärkeren“, Morettis elfter Fall, erscheint im September. WW-Events verlost drei Exemplare … 

Ganze zehn Westerwald-Krimis, fünf Ostfriesland-Krimis, dazu die drei dicken Romane „Neander“, „Über deine Höhen“ und „Sauerbach & Co.“ – der Kausener Schriftsteller Micha Krämer ist ein echter Tausendsassa. Und so fleißig, dass man kaum noch nachkommt, wenn man all seine Bücher lesen will. Erst 2009 hatte er mit zwei Jugendbüchern das Schreiben für sich entdeckt – doch mit der Erfindung seiner Kommissarin Nina Moretti, die im hellblauen VW-Käfer im Raum Betzdorf Mörder aufspürt, gab es dann kein Halten mehr. Später kam seine Polizeimeisterin Lotta Dönges hinzu, die hoch droben an der Nordseeküste ermittelt. 

Spannende und heitere Krimis – 
und Lesungen, untermalt mit eigenen Songs

Als sei er süchtig, „haut“ der 49-Jährige einen Wälzer nach dem anderen heraus. Und füllt bei seinen Lesungen, die er mit eigenen Songs zur Gitarre umrahmt, inzwischen nahezu sämtliche Hallen nah und fern, macht Touren mit seinen Lesern per Bus zu den Tatorten seiner Storys – und wäre die Corona-Krise ihm nicht dazwischen gekommen, hätte er in diesem Frühjahr seine Lesungen sogar erstmals mit dem aus dem TV-„Tatort“ bekannten Gerichtsmediziner Jo Bausch vorstellen dürfen. Dennoch geht es weiter: Im September kommt der elfte Westerwald-Krimi „Das Unrecht des Stärkeren“ und im Frühjahr 2021 der sechste Fall auf Langeoog „Sand im Dekolleté“.
Corona hin oder her – so eine Krise kann einem spannenden Krämer-Krimi wenig anhaben, denn man kann ihn ja auch für sich alleine und vollkommen ansteckungssicher daheim auf der Couch, im Bett oder im Garten schmökern. 


Ein echter Wäller Kultautor

Geboren wurde Micha 1970 im 700-Seelen-Dorf Kausen, wo er auch heute noch mit seiner Frau, zwei erwachsenen Söhnen und den Hunden Alba und Oscar lebt. Der regionale Erfolg seiner Jugendbücher im Jahr 2009, die er eigentlich „nur“ für seine Kinder geschrieben hatte, war für ihn selbst völlig überraschend gekommen. 
Kurz darauf startete er mit einem Roman für Erwachsene durch: „Keltenring“ kam im Juni 2010 heraus – und bereits Ende des Jahres folgte sein erster Nina-Moretti-Krimi „Tod im Lokschuppen“. Dabei baut er liebevoll und detailversessen allerlei lokale Bezüge in seine Geschichten ein, nennt authentische Straßen, Lokale, Geschäfte und teils sogar bekannte Personen aus der jeweiligen Gegend, sodass Leser aus der Region (sei es nun der Westerwald oder Langeoog) buchstäblich jede Szene vor ihrem inneren Auge miterleben und jeden Ort kennen, jede Straße etwa, über die Nina Moretti mit ihrem Käfer rollt – den Krämer als ambitionierter „Schrauber“, der er außerdem noch ist, natürlich nachgebaut hat und zu (fast) jeder Lesung mitbringt.
Inzwischen darf man sagen, Micha ist ein echter Wäller Kultautor geworden. So kamen Fans aus ganz Deutschland im Herbst 2019 zur Premierenlesung von „Druidenwahn“, dem Moretti-Fall Nummer zehn – 400 Menschen lauschten Lesung und Musik aus Michas Feder in der Betzdorfer Stadthalle. In „Das Unrecht des Stärkeren“, Nina Morettis elftem Fall, geht es dezidiert um die Themen Recht und Unrecht: Was dem einen recht ist, ist dem anderen unrecht. Dies scheint auch der Heckenschütze so zu sehen, der einen gerade erst freigesprochenen Schwerkriminellen vor dem Betzdorfer Amtsgericht eiskalt hinrichtet. Bereits am nächsten Tag fallen erneut Schüsse. Ein Rächer geht in der kleinen Siegstadt um, der zurechtrückt, was der Justiz misslingt. Er kennt nur eine Strafe – den Tod!

Wann es die nächste Lesung von Krämer gibt, kann er selbst noch nicht sagen. Ende Juni war er noch beim Wäller Autokino dabei und hatte einen Riesenspaß, auf der Riesenbühne zu lesen und seine Songs zu spielen. Songs ganz ohne Krimibezüge und, wie Micha sagt, „in guter alter Liedermacher-Tradition, zwischen politisch und schnulzig“, engagiert, ehrlich und mit viel Herzblut geschrieben. „Das war nach drei Monaten ein tolles Gefühl – endlich nochmal live spielen, das tat wirklich gut.“ Die Lesung mit Jo Bausch hätte übrigens im März in Hamm/Westfalen stattfinden sollen und wurde eine Woche vorher auf den 12.3.2021 verschoben. „Außer Jo wären an dem Abend noch Andrea Ballschuh, Manni Breuckmann und Christine Sommer dabei gewesen“, erzählt Micha. „Die Lesung war mit 400 Personen bereits seit November ausgebucht.“ Man darf vermuten, dass sie auch 2021 ausverkauft sein wird.

Mehr über Micha Krämer, seine Romane 
und Live-Termine unter: www.micha-kraemer.de



Fotos: © Olafpitzer.com

ww-events-online verwendet Cookies, um die Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie dieser Verwendung zu.