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SUMMARY:vielSeitig: „Wort über Wort“  bis „Es war Mord!“
LOCATION:verschiedene Veranstaltungsorte
DESCRIPTION:\nZwischen Smartphones, Streamingdiensten, Podcasts und sozialen Netzwerken
  scheint die Konkurrenz um unsere Aufmerksamkeit größer denn je. Geschichte
 n sind heute jederzeit verfügbar, oft in Sekundenschnelle konsumiert und eb
 enso schnell wieder vergessen. Und doch stemmt sich ausgerechnet eines der 
 ältesten aller Medien erfolgreich gegen diesen Trend: das Buch. Besonders d
 ie Genres Young beziehungsweise New Adult sowie Kinder- und Jugendliteratur
  legten in den Verkaufsstatistiken vergangener Jahren und vor allem 2025 de
 utlich zu – ein Zeichen dafür, dass gute Geschichten in gedruckter und gebu
 ndener Form auch im digitalen Zeitalter ihren festen Platz behalten …\n\n „
 Bücher entschleunigen, eröffnen neue Perspektiven und bringen Menschen mite
 inander ins Gespräch. Sie unterhalten, provozieren und trösten, erzählen vo
 n Vergangenheit und Gegenwart gleichermaßen – und bleiben genau deswegen ei
 n unverzichtbarer Bestandteil unseres kulturellen Zusammenlebens“, so Andre
 as Müller, Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein. \nEuropäische Literatur
 erlebnisse\nDiese Überzeugung steht seit mittlerweile 16 Jahren hinter viel
 Seitig. Europäisches Literaturfestival Siegen und verwandelt vom 5. bis 8. 
 November 2026 das Kulturhaus Lÿz sowie zahlreiche Siegener Cafés und Kneipe
 n erneut in „Begegnungsbühnen“ für so manche Literatur-Spielart. Dabei verb
 indet das Festival prominente Stimmen mit literarischen Entdeckungen, klass
 ische Lesungen mit außergewöhnlichen Inszenierungen und historische Themen 
 mit den Fragen unserer Gegenwart.\n\nFestivalauftakt mit großem Podcast-Abe
 nd\nBereits der Festivalauftakt zeigt, wie breit das vielSeitig-Spektrum an
 gelegt ist, denn während morgens noch kirschkern Compes &amp; Co (5.11.) mi
 t ihrer Gedichtrevue „Ottos Mops“ junge Besucherinnen und Besucher spieleri
 sch und völlig verdreht an die klassische Sprachkunst Ernst Jandls und Chri
 stian Morgensterns heranführt, beweist abends ein großes Podcast-Doppel, da
 ss Literatur längst auch neue mediale Formen gefunden hat. Eingeläutet wird
  dieser durch den studentischen Live-Podcast „Wort über Wort“ (5.11.) im Ca
 fé Cucú, während kurz darauf Mona Ameziane und Christine Westermann (5.11.)
  mit ihrem Erfolgs-Podcast „Zwei Seiten“ den Startschuss für die vielSeitig
 -Abendprogramme im Kulturhaus Lÿz geben. Im „intimen“ Rahmen des großen The
 atersaals sprechen sie live über Bücher, die ihnen etwas bedeuten – und übe
 r die Fragen, die sich aus ihnen ergeben. Dabei geht es um gute Geschichten
 , aber nicht nur um Handlung, Figuren und Stil, sondern auch um Alltag, Eri
 nnerungen, Familien, Freundschaften, Mode, Schmerz, Trost, Streit – also um
  alles, was beim Lesen plötzlich neben dem Buch auf dem Tisch liegt.\n\nLit
 erarische Kinder- und Jugendhighlights\nEin besonderer Fokus des Festivals 
 liegt auf den jungen Leserinnen und Lesern. Hier nimmt zunächst Bestsellera
 utor und Guinessbuch-Rekordhalter Stefan Gemmel (6.11.) Schülerinnen und Sc
 hüler mit auf die Abenteuer eines Döner-Checkers und tags darauf erlebt der
  kleine Falke Avril bei Thomas Forat (7.11.) sein drittes Abenteuer. \nNatü
 rlich bekommen auch die Shooting-Stars des deutschen Buchmarktes einen prom
 inenten vielSeitig-Programmplatz, wenn sich das Festival mit einem Young-Ad
 ult-Doppelpack Bestseller-Autorin und Social-Media-Star Inka Lindberg zusam
 men mit Harpers Ferry-Schöpferin Christina Kaspar (7.11.) widmet. Während L
 indbergs „Ever since she kissed me“ von Lola erzählt, die sich um ihren dem
 enten Vater kümmert, bis ihre beste Freundin von damals nach sieben Jahren 
 wieder vor ihr steht, entführt Kaspar mit „Silver Grove. Break Me Twice“ ih
 re Leserinnen und Leser in die idyllische Kleinstadt Harpers Ferry, wo Haze
 l nach ihrer verschwundenen Schwester sucht und dafür ausgerechnet einen fa
 lschen Verlobten braucht. Dabei schlagen die beiden Autorinnen an diesem Ta
 g nicht nur ihre Bücher auf, sondern diskutieren mit ihren Besucherinnen un
 d Besuchern sowohl über „BookTok“ und die oft beschworene Romance „Bubble“ 
 als auch über literarische Entstehungsprozesse und ihre Figuren.\n\nJournal
 istisch-dokumentarische Stoffe\nDass Literatur aber immer auch gesellschaft
 liche Auseinandersetzung bedeutet, zieht sich traditionell als deutlich sic
 htbare Programmlinie alle zwei Jahre wieder durch das vielSeitig-Line-up: I
 n der  2026er-Ausgabe erinnern in „Leise-Laut-Verboten“ die Schauspieler Fl
 orian Lukas und Annett Renneberg gemeinsam mit Schlagzeuglegende Günter „Ba
 by“ Sommer (6.11.) in einer Zusammenstellung prominenter DDR-Literaten an d
 ie Unterdrückung kritischer Stimmen und Meinungen, aber auch an die kreativ
 e Opposition der Künstler und den politischen Mut von Bürgerinnen, die 1989
  zur friedlichen Revolution führten. Bianca Schaalburg (7.11.) spürt mit ih
 rer Graphic Novel „Emma und Amir – Im Schatten des Terrors“ eindrucksvoll d
 en generationsübergreifenden Folgen nationalsozialistischer Verfolgung nach
  und mit dem ehemaligen Bundesminister Dr. Volker Wissing (8.11.) schlägt d
 as Festival in der Volksbank schließlich den Bogen zur aktuellen politische
 n Diskussion: In Verantwortung spricht er über die Voraussetzungen einer le
 bendigen demokratischen Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Einer d
 er Höhepunkte des Festivals ist zudem der gemeinsame Auftritt der Schauspie
 ler Johann von Bülow und Walter Sittler (7.11.), die sich im Kulturhaus Lÿz
  mit „Ich gebe ihnen mein Ehrenwort. Die Weltgeschichte der Lüge“ auf eine 
 ebenso unterhaltsame wie kluge Spurensuche durch Geschichte und Politik beg
 eben und dabei mit skandalösen Unwahrheiten ebenso wie mit hinterhältigen I
 ntrigen nur so um sich werfen. \nDarüber hinaus kommen selbstverständlich d
 ie Spannungsliebhaber und Nervenkitzel-Fans zum Beispiel bei Bestsellerauto
 rin Anne Holt (7.11.) auf ihre Kosten, wenn ihre legendäre Ermittlerin Hann
 e Wilhelmsen Zusammenhänge zwischen Diamanten und Rost untersucht und dabei
  persönliche Schicksale mit gesellschaftlichen Fragen und kriminalistischem
  Spürsinn mischt.  Für junge und erwachsene Thrillerfans gleichermaßen span
 nend wird die Begegnung mit Autorin Ursula Poznanski (8.11.) und „Canvas“, 
 einem packenden Roman zwischen technologischer Entwicklung, virtuellen Welt
 en und menschlichen Abgründen, während das Theater ex libris (6.11./7.11.) 
 sein Publikum gleich zweimal in die Welt von Robert Louis Stevenson entführ
 t: zunächst mit „Der Leichenräuber“ – und andere unheimliche Kurzgeschichte
 n und tags darauf mit einem atmosphärischen Live-Hörspiel nach „Der seltsam
 e Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“,  eine Verbindung von Schauspiel, Musik
  und Literatur, wie sie ebenfalls seit Jahren zu den Markenzeichen des Fest
 ivals gehört. \n\nTrue Crime\nSchauspieler Roman Knižka und das Bläserquint
 ett OPUS 45 (8.11.) sorgen schließlich für ein wahrhaftes Finale Furioso in
  punkto Spannung, wenn sie mit „Es war Mord!“ einen eindrucksvollen True-Cr
 ime-Konzertabend einläuten und mit atemloser Präzision und Präsenz vier rea
 len Verbrechen des 20. Jahrhunderts nachspüren. Schauspiel, Musik und dokum
 entarische Texte verbinden sich dabei zu einem spannenden Live-Thriller an 
 den Bruchstellen der Geschichte – dort, wo Macht auf Widerstand trifft und 
 Wahrheit lebensgefährlich wird.\n\nDie Mischung macht‘s\nWeitere vielSeitig
 -Formate zeigen die besondere Kraft der Literatur im Zusammenspiel verschie
 dener Kunstformen. So lädt János Jung (6.11.) das Publikum in der Schachtba
 r mit „Eine kurze Geschichte der Trunkenheit“ von Mark Forsyth auf eine unt
 erhaltsame Reise durch die Kulturgeschichte des Alkohols ein. Dabei wird de
 utlich, wie eng die Entwicklung der menschlichen Zivilisation mit der Gesch
 ichte des Trinkens verwoben ist. Die Autorinnen Simone Falk und Miriam Burd
 elski (8.11.) verbinden in „KosmoPolinnen VI“ in der Kaffeerösterei Pagnia 
 die Atmosphäre eines Cafés mit einer literarischen Reise durch Polen, moder
 iert von Dr. Natasza Stelmaszyk. Im Mittelpunkt stehen Begegnungen, Erinner
 ung, Identität und die Frage nach der Bedeutung von Heimat. Einen besonders
  sinnlichen Zugang zur Literatur eröffnet die Poetin und Klangkünstlerin Ri
 ke Scheffler (8.11.) mit ihrem Projekt „Echoes from the Future“. Unterstütz
 t von Toningenieurin Miche Moreno verschmelzen Poesie, Musik und Performanc
 e zu einem immersiven Erlebnis und im Dunkelcafé wird das Hören dabei zu ei
 ner unmittelbaren körperlichen Erfahrung.\nMit 20 Veranstaltungen an neun S
 pielorten bleibt vielSeitig seinem Anspruch treu, Literatur aus dem Bibliot
 heks-Lesesaal oder der heimischen Sofaecke hinaus in die Stadt zu tragen. O
 b im Kulturhaus Lÿz, in Cafés, Kneipen, Bibliotheken oder an außergewöhnlic
 hen Veranstaltungsorten – überall entstehen Begegnungen zwischen Autorinnen
  und Autoren, Künstlerinnen und Künstlern sowie einem neugierigen Publikum.
  So zeigt das Festival auch in seiner achten Ausgabe, dass gute Literatur n
 icht nur gelesen, sondern vor allem ge- und erlebt werden will.\nVeranstalt
 er: Kultur!Büro. des Kreises Siegen-Wittgenstein, \nwissenschaftlich beglei
 tet von der Universität Siegen und gefördert von der Volksbank in Südwestfa
 len eG, der Stadt Siegen \nund dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft 
 des Landes Nordrhein-Westfalen\nVollständiges Programm erhältlich kostenfre
 i telefonisch unter 0271-3332448 oder online unter www.vielseitig-festival.
 eu (https://www.vielseitig-festival.eu)\n\nFoto Ameziane/Westermann: © Ben 
 Knabe, Foto Inka Lindberg: © Nina Jasmin Schmiedel, Foto Ursula Pozanski: ©
  Gaby Gerster, Foto ex libris: © Christoph Steinweg, Foto Florian Lukas/Ann
 ett Renneberg/Günter „Baby“ Sommer, Volker Wissing und Plakat: © Veranstalt
 er, Foto Roman Knižka /OPUS 45: © MC Hurek\n\n\n\n
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p class="p1"><em><span class="s1"><br>Z</span><span class="s2">wischen Sma
 rtphones, Streamingdiensten, Podcasts und sozialen Netzwerken scheint die K
 onkurrenz um unsere Aufmerksamkeit größer denn je. Geschichten sind heute j
 ederzeit verfügbar, oft in Sekundenschnelle konsumiert und ebenso schnell w
 ieder vergessen. Und doch stemmt sich ausgerechnet eines der ältesten aller
  Medien erfolgreich gegen diesen Trend: das Buch. Besonders die Genres Youn
 g beziehungsweise New Adult sowie Kinder- und Jugendliteratur legten in den
  Verkaufsstatistiken vergangener Jahren und vor allem 2025 deutlich zu – ei
 n Zeichen dafür, dass gute Geschichten in gedruckter und gebundener Form au
 ch im digitalen Zeitalter ihren festen Platz behalten …<br></span></em></p>
 <p class="p1"><span class="s1"><em> „Bücher entschleunigen, eröffnen neue P
 erspektiven und bringen Menschen miteinander ins Gespräch. Sie unterhalten,
  provozieren und trösten, erzählen von Vergangenheit und Gegenwart gleicher
 maßen – und bleiben genau deswegen ein unverzichtbarer Bestandteil unseres 
 kulturellen Zusammenlebens“</em>, so Andreas Müller, Landrat des Kreises Si
 egen-Wittgenstein. </span></p><p class="p3"><span class="s1"><strong>Europä
 ische Literaturerlebnisse<br></strong></span><span class="s2">Diese Überzeu
 gung steht seit mittlerweile 16 Jahren hinter <strong>vielSeitig. Europäisc
 hes Literaturfestival Siegen</strong> und verwandelt vom 5. bis 8. November
  2026 das Kulturhaus Lÿz sowie zahlreiche Siegener Cafés und Kneipen erneut
  in „Begegnungsbühnen“ für so manche Literatur-Spielart. Dabei verbindet da
 s Festival prominente Stimmen mit literarischen Entdeckungen, klassische Le
 sungen mit außergewöhnlichen Inszenierungen und historische Themen mit den 
 Fragen unserer Gegenwart.<br><br></span><span class="s1"><strong>Festivalau
 ftakt mit großem Podcast-Abend<br></strong></span><span class="s2">Bereits 
 der Festivalauftakt zeigt, wie breit das vielSeitig-Spektrum angelegt ist, 
 denn während morgens noch <strong>kirschkern Compes &amp; Co (5.11.)</stron
 g> mit ihrer Gedichtrevue<strong><em> „Ottos Mops“</em></strong> junge Besu
 cherinnen und Besucher spielerisch und völlig verdreht an die klassische Sp
 rachkunst Ernst Jandls und Christian Morgensterns heranführt, beweist abend
 s ein großes Podcast-Doppel, dass Literatur längst auch neue mediale Formen
  gefunden hat. Eingeläutet wird dieser durch den studentischen Live-Podcast
 <strong> </strong><strong><em>„Wort über Wort“</em></strong><strong> (5.11.
 )</strong> im Café Cucú, während kurz darauf <strong>Mona Ameziane</strong>
  und <strong>Christine Westermann (5.11.)</strong> mit ihrem Erfolgs-Podcas
 t<strong> „Zwei Seiten“ </strong>den Startschuss für die vielSeitig-Abendpr
 ogramme im Kulturhaus Lÿz geben. Im „intimen“ Rahmen des großen Theatersaal
 s sprechen sie live über Bücher, die ihnen etwas bedeuten – und über die Fr
 agen, die sich aus ihnen ergeben. Dabei geht es um gute Geschichten, aber n
 icht nur um Handlung, Figuren und Stil, sondern auch um Alltag, Erinnerunge
 n, Familien, Freundschaften, Mode, Schmerz, Trost, Streit – also um alles, 
 was beim Lesen plötzlich neben dem Buch auf dem Tisch liegt.<br><br></span>
 <span class="s1"><strong>Literarische Kinder- und Jugendhighlights<br></str
 ong></span><span class="s2">Ein besonderer Fokus des Festivals liegt auf de
 n jungen Leserinnen und Lesern. Hier nimmt zunächst Bestsellerautor und Gui
 nessbuch-Rekordhalter<strong> Stefan Gemmel (6.11.) </strong>Schülerinnen u
 nd Schüler mit auf die Abenteuer eines Döner-Checkers und tags darauf erleb
 t der kleine Falke Avril bei<strong> Thomas Forat (7.11.) </strong>sein dri
 ttes Abenteuer. </span></p><p class="p1"><span class="s2">Natürlich bekomme
 n auch die Shooting-Stars des deutschen Buchmarktes einen prominenten vielS
 eitig-Programmplatz, wenn sich das Festival mit einem Young-Adult-Doppelpac
 k Bestseller-Autorin und Social-Media-Star <strong>Inka Lindberg</strong> z
 usammen mit Harpers Ferry-Schöpferin<strong> Christina Kaspar (7.11.) </str
 ong>widmet. Während Lindbergs <strong><em>„Ever since she kissed me“</em></
 strong> von Lola erzählt, die sich um ihren dementen Vater kümmert, bis ihr
 e beste Freundin von damals nach sieben Jahren wieder vor ihr steht, entfüh
 rt Kaspar mit <strong><em>„Silver Grove. Break Me Twice“</em></strong> ihre
  Leserinnen und Leser in die idyllische Kleinstadt Harpers Ferry, wo Hazel 
 nach ihrer verschwundenen Schwester sucht und dafür ausgerechnet einen fals
 chen Verlobten braucht. Dabei schlagen die beiden Autorinnen an diesem Tag 
 nicht nur ihre Bücher auf, sondern diskutieren mit ihren Besucherinnen und 
 Besuchern sowohl über „BookTok“ und die oft beschworene Romance „Bubble“ al
 s auch über literarische Entstehungsprozesse und ihre Figuren.<br><br></spa
 n><span class="s1"><strong>Journalistisch-dokumentarische Stoffe<br></stron
 g></span><span class="s2">Dass Literatur aber immer auch gesellschaftliche 
 Auseinandersetzung bedeutet, zieht sich traditionell als deutlich sichtbare
  Programmlinie alle zwei Jahre wieder durch das vielSeitig-Line-up: In der<
 span class="Apple-converted-space">  </span>2026er-Ausgabe erinnern in<stro
 ng><em> „Leise-Laut-Verboten“ </em></strong>die Schauspieler <strong>Floria
 n Lukas</strong> und <strong>Annett Renneberg</strong> gemeinsam mit Schlag
 zeuglegende <strong>Günter „Baby“ Sommer (6.11.) </strong>in einer Zusammen
 stellung prominenter DDR-Literaten an die Unterdrückung kritischer Stimmen 
 und Meinungen, aber auch an die kreative Opposition der Künstler und den po
 litischen Mut von Bürgerinnen, die 1989 zur friedlichen Revolution führten.
  <strong>Bianca Schaalburg (7.11.) </strong>spürt mit ihrer Graphic Novel <
 strong><em>„Emma und Amir – Im Schatten des Terrors“ </em></strong>eindruck
 svoll den generationsübergreifenden Folgen nationalsozialistischer Verfolgu
 ng nach und mit dem ehemaligen Bundesminister <strong>Dr. Volker Wissing (8
 .11.) </strong>schlägt das Festival in der Volksbank schließlich den Bogen 
 zur aktuellen politischen Diskussion: In Verantwortung spricht er über die 
 Voraussetzungen einer lebendigen demokratischen Kultur und gesellschaftlich
 en Zusammenhalt. Einer der Höhepunkte des Festivals ist zudem der gemeinsam
 e Auftritt der Schauspieler <strong>Johann von Bülow</strong> und <strong>W
 alter Sittler (7.11.)</strong>, die sich im Kulturhaus Lÿz mit <strong><em>
 „Ich gebe ihnen mein Ehrenwort. Die Weltgeschichte der Lüge“ </em></strong>
 auf eine ebenso unterhaltsame wie kluge Spurensuche durch Geschichte und Po
 litik begeben und dabei mit skandalösen Unwahrheiten ebenso wie mit hinterh
 ältigen Intrigen nur so um sich werfen. </span></p><p class="p1"><span clas
 s="s2">Darüber hinaus kommen selbstverständlich die Spannungsliebhaber und 
 Nervenkitzel-Fans zum Beispiel bei Bestsellerautorin <strong>Anne Holt (7.1
 1.)</strong> auf ihre Kosten, wenn ihre legendäre Ermittlerin Hanne Wilhelm
 sen Zusammenhänge zwischen Diamanten und Rost untersucht und dabei persönli
 che Schicksale mit gesellschaftlichen Fragen und kriminalistischem Spürsinn
  mischt.<span class="Apple-converted-space">  </span>Für junge und erwachse
 ne Thrillerfans gleichermaßen spannend wird die Begegnung mit Autorin <stro
 ng>Ursula Poznanski (8.11.)</strong> und <strong><em>„Canvas“</em></strong>
 , einem packenden Roman zwischen technologischer Entwicklung, virtuellen We
 lten und menschlichen Abgründen, während das <strong>Theater</strong> <stro
 ng>ex libris (6.11./7.11.) </strong>sein Publikum gleich zweimal in die Wel
 t von Robert Louis Stevenson entführt: zunächst mit<strong><em> „Der Leiche
 nräuber“ </em></strong>– und andere unheimliche Kurzgeschichten und tags da
 rauf mit einem atmosphärischen Live-Hörspiel nach<strong><em> „Der seltsame
  Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“</em></strong>,<strong><em> </em></strong
 > eine Verbindung von Schauspiel, Musik und Literatur, wie sie ebenfalls se
 it Jahren zu den Markenzeichen des Festivals gehört. <br><br></span><span c
 lass="s1"><strong>True Crime<br></strong></span><span class="s2">Schauspiel
 er <strong>Roman Knižka</strong> und das Bläserquintett <strong>OPUS 45 (8.
 11.)</strong> sorgen schließlich für ein wahrhaftes Finale Furioso in punkt
 o Spannung, wenn sie mit <strong><em>„Es war Mord!“ </em></strong>einen ein
 drucksvollen True-Crime-Konzertabend einläuten und mit atemloser Präzision 
 und Präsenz vier realen Verbrechen des 20. Jahrhunderts nachspüren. Schausp
 iel, Musik und dokumentarische Texte verbinden sich dabei zu einem spannend
 en Live-Thriller an den Bruchstellen der Geschichte – dort, wo Macht auf Wi
 derstand trifft und Wahrheit lebensgefährlich wird.<br><br></span><span cla
 ss="s1"><strong>Die Mischung macht‘s<br></strong></span><span class="s2">We
 itere vielSeitig-Formate zeigen die besondere Kraft der Literatur im Zusamm
 enspiel verschiedener Kunstformen. So lädt <strong>János Jung (6.11.) </str
 ong>das Publikum in der Schachtbar mit<strong><em> „Eine kurze Geschichte d
 er Trunkenheit“</em></strong> von Mark Forsyth auf eine unterhaltsame Reise
  durch die Kulturgeschichte des Alkohols ein. Dabei wird deutlich, wie eng 
 die Entwicklung der menschlichen Zivilisation mit der Geschichte des Trinke
 ns verwoben ist. Die Autorinnen <strong>Simone Falk</strong> und<strong> Mi
 riam Burdelski (8.11.) </strong>verbinden in <strong><em>„KosmoPolinnen VI“
 </em></strong> in der Kaffeerösterei Pagnia die Atmosphäre eines Cafés mit 
 einer literarischen Reise durch Polen, moderiert von <strong>Dr. Natasza St
 elmaszyk</strong>. Im Mittelpunkt stehen Begegnungen, Erinnerung, Identität
  und die Frage nach der Bedeutung von Heimat. Einen besonders sinnlichen Zu
 gang zur Literatur eröffnet die Poetin und Klangkünstlerin <strong>Rike Sch
 effler (8.11.) </strong>mit ihrem Projekt <strong><em>„Echoes from the Futu
 re“.</em></strong> Unterstützt von Toningenieurin <strong>Miche Moreno</str
 ong> verschmelzen Poesie, Musik und Performance zu einem immersiven Erlebni
 s und im Dunkelcafé wird das Hören dabei zu einer unmittelbaren körperliche
 n Erfahrung.</span></p><p class="p1"><span class="s2">Mit 20 Veranstaltunge
 n an neun Spielorten bleibt vielSeitig seinem Anspruch treu, Literatur aus 
 dem Bibliotheks-Lesesaal oder der heimischen Sofaecke hinaus in die Stadt z
 u tragen. Ob im Kulturhaus Lÿz, in Cafés, Kneipen, Bibliotheken oder an auß
 ergewöhnlichen Veranstaltungsorten – überall entstehen Begegnungen zwischen
  Autorinnen und Autoren, Künstlerinnen und Künstlern sowie einem neugierige
 n Publikum. So zeigt das Festival auch in seiner achten Ausgabe, dass gute 
 Literatur nicht nur gelesen, sondern vor allem ge- und erlebt werden will.<
 /span></p><p class="p6"><span class="s2">Veranstalter: Kultur!Büro. des Kre
 ises Siegen-Wittgenstein, <br>wissenschaftlich begleitet </span><span class
 ="s2">von der Universität Siegen und gefördert von der Volksbank in Südwest
 falen eG, der Stadt Siegen <br></span><span class="s2">und dem Ministerium 
 für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen<br></span><span 
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 an><span class="s3">oder online unter </span><span style="background-color:
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 tig-festival.eu</span></a><br><br></span><span class="s1">Foto Ameziane/Wes
 termann: © Ben Knabe, Foto Inka Lindberg: © Nina Jasmin Schmiedel, Foto Urs
 ula Pozanski: © Gaby Gerster, </span><span class="s1">Foto ex libris: © Chr
 istoph Steinweg, Foto Florian Lukas/Annett Renneberg/Günter „Baby“ Sommer, 
 Volker Wissing und Plakat: © Veranstalter, </span><span class="s1">Foto Rom
 an Knižka /OPUS 45: © MC Hurek<br><br></span><span style="background-color:
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